top of page

7 Dinge, die jeder Christ über Israel wissen sollte - Arise Tagebuch Mai

  • Autorenbild: Arise Germany
    Arise Germany
  • 16. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Eine Zusammenfassung der Predigt von Roar Sorensen aus Norwegen bei der letzten Arise Night am 23.05.



 1. Das Heil kommt von den Juden.

Gottes Heilsplan kam durch das jüdische Volk in die Welt (Johannes 4,22). Jesus wurde nicht in ein Vakuum geboren, sondern in eine jüdische Familie und Nation. Jesus war Jude, ebenso die Apostel und die ersten Gläubigen. Gott schuf und erwählte Israel mit einer besonderen Berufung: damit durch dieses Volk der Messias kommt und das Evangelium sich in alle Welt ausbreitet.

 

2. Israel ist das geografische Zentrum des Heils.

Das Land Israel hat seit Gottes Bund mit Abraham eine göttliche Berufung. Es wird als „heiliges Land“ (Sacharja 2,16) und als „die Freude der ganzen Welt bezeichnet” (Psalm 48,2). Volk und Land sind Teil des gleichen, bedingungslosen Bundes von Gott mit Abraham (1. Mose 15).

 

3. Gott hat mit dem jüdischen Volk nicht abgeschlossen.

Paulus erklärt im Römerbrief ausdrücklich, dass Gottes Berufung und Liebe für Israel bestehen bleiben (Römer 11,29). Die Kirche hat Israel nicht ersetzt, sondern wurde eingepfropft. Israel ist fortlaufender Teil von Gottes Heilsgeschichte, ja sogar die „Wurzel”, die unseren Glauben trägt (Römer 11,18). Gottes Liebe zum jüdischen Volk ist eine „ewige Liebe“ (Jeremia 31,3).

 

4. Der moderne Staat Israel ist Teil von Gottes Handeln.

Das Land hat seine Wichtigkeit nicht verloren, und die Wiedergründung Israels stellt ein Zeichen göttlicher Wiederherstellung dar. Gott sammelt Juden aus den Nationen zurück in ihre Heimat (Hesekiel 36,24), zu unseren Lebzeiten! Jerusalem soll wieder aufgebaut und „zum Lobpreis der ganzen Welt“ werden (Jesaja 62,7).

 

5. Gott gebraucht Unvollkommenes.

Obwohl Israel ein säkularer Staat ist der Fehler begeht, kann Gott dennoch durch ihn wirken. Die Bibel zeigt zweifellos, dass Gott unvollkommene, fehlerhafte Menschen sowie Nationen als seine Werkzeuge gebraucht. Gleichzeitig fordert Gott Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Demut (Micha 6,8), und prangert an, wenn diese fehlen.

 

6. Wo Gott wirkt gibt es Widerstand.

Der ganze geschichtliche und aktuelle Antisemitismus lässt sich nicht logisch erklären - die Ursprünge sind geistlicher Natur. Wo immer Gott am Wirken ist, versuchen finstere Mächte Kontroverse, Konflikt und Widerstand zu bewirken (Epheser 6,12). Durch ihre zentrale Rolle in der Heilsgeschichte sind das jüdische Volk und Land Israel die Zielscheibe schlechthin.

 

7. Christen haben eine Beziehung zum jüdischen Volk.

Ob sie es wissen oder nicht: alle Christen sind in ihrer Glaubensgeschichte engstens mit Israel verbunden. Wir dienen einem jüdischen Messias und benutzen ein jüdisches Buch als Lebensgrundlage. Deswegen ist Gleichgültigkeit gegenüber Israel nicht angemessen. Vielmehr sollten wir uns ein Vorbild an der Haltung Ruts aus der Bibel nehmen. Rut, eine nicht-Jüdin, sagte: „Dein Volk ist mein Volk und Dein Gott ist mein Gott“ (Rut 1,16).

 
 
 

Kommentare


Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Bitte den Website-Eigentümer für weitere Infos kontaktieren.
bottom of page