7 Dinge aus der Bibel, die jeder Christ über den Iran wissen sollte.
- Arise Germany

- 16. Juni
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Hinweis zum Wortgebrauch: Die historischen iranischen Völker sind eine Gruppe indoeuropäischer Stämme und Völker. Meder, Perser und Parther zählen zu den Bedeutendsten und werden unter dem ethnolinguistischen Oberbegriff ‚Iraner‘ zusammengefasst.
1. Einer der wichtigsten biblischen Schauplätze außerhalb Israels.
Die Geschichte der iranischen Völker ist eng mit der biblischen Geschichte verwoben: Kulisse biblischer Thriller. Wirkungsort heldenhafter Charaktere. Häufiges Thema in prophetischen Texten. Überraschender Wohltäter der Juden. Drei jüdisch-iranische Beispiele zum Einstieg: Esther wurde Königin im persischen Reich. Daniel wirkte jahrelang als Regierungsberater am persischen Hof in Susa. Nehemia diente dem persischen König Artaxerxes als persönlicher Butler.
2. Iraner waren die ersten nichtjüdischen Zionisten.
Du hast richtig gelesen: der persische König Kyros der Große und seine Nachfolger Darius und Artaxerxes. Denn sie setzten sich maßgeblich für die Rückkehr der exilierten Juden aus Babylon nach Zion ein. 538 v. Chr. verkündete Kyros: „Jeder, der zum Volk des HERRN gehört, möge unter dem Schutz und Segen seines Gottes nach Judäa zurückkehren. Denn Er ist der Gott, der in Jerusalem wohnt“ (Esra 1,3). Kyros erhält in Jesaja 45,1 den Ehrentitel „Gesalbter des Herrn“. Ein Titel, der eigentlich israelitischen Königen, Propheten und Priestern vorbehalten war.
3. Iraner finanzierten den zweiten Tempel in Jerusalem.
Kyros gab den Juden nicht nur Segenswünsche mit auf den Weg, sondern auch das einst geplünderte Tempelinventar und weitere kostbare Güter. Zudem rief er das persische Volk dazu auf, den rückkehrenden Juden Geld für den Tempelbau mitzugeben. Kyros erklärte: „Der Gott des Himmels selbst hat mir befohlen, ihm ein Haus in Jerusalem zu bauen“ (2. Chronik 36,23). So auch seine Nachfolger: Darius förderte den Bau durch seine königliche Schatzkammer. Artaxerxes spendierte Materialien zur Verzierung des Tempels.
4. Iraner waren vermutlich die ersten Nichtjuden, die den jüdischen Messias anbeteten.
Die Weisen aus dem Morgenland waren wahrscheinlich iranische Gelehrte. Das griechische Wort ‚Magos‘ in den Evangelien bezieht sich auf Gelehrte einer im Iran ansässigen Religion, Zoroastrismus. Matthäus 2,2: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten“. Die Magos erkannten, dass Jesu Geburt eine heilsgeschichtliche Bedeutung weit über Israel hinaus hatte. Deshalb sanken sie anbetend vor Jesus auf die Knie. Und überreichten Schätze, wie ihre Vorfahren Kyros, Darius und Artaxerxes.
5. Iraner waren Zeitzeugen der Pfingsterweckung in Jerusalem.
Apostelgeschichte 2,9 berichtet, dass unter anderem „Parther, Meder und Elamiter“ die Geistesausgießung in Jerusalem erlebten. Daraufhin breitete sich das Evangelium im Iran aus, auch durch den Apostel Thomas. Die christliche Gemeinde im Iran gehört somit zu den ältesten weltweit. Aktuell erleben Iraner wieder Erweckungswellen, wie ihre Vorfahren in Jerusalem. In den letzten Jahrzehnten bekehrten sich mehr Iraner als in vergangenen Jahrhunderten zusammen: Schätzungen zufolge über eine Million wiedergeborene Christen mit muslimischem Hintergrund.
6. Im Iran tobt ein geistlicher Kampf.
Laut Daniel 10,13 gibt es einen dämonischen Regionalmanager für Persien: den „Fürsten von Persien“. Ein Engel von Gott plante, Daniel mit Ermutigungen zu besuchen. Doch er kam nicht weit, weil der Fürst von Persien ihn in einen „Kampf“ verwickelte. Erzengel Michael musste ihm zu Hilfe eilen. Wie damals spuken heute vermutlich auch finstere Mächte im Iran herum, um durch ideologische und militärische Machenschaften die Region zu terrorisieren.
7. Prophetischer Ausblick: Zwischen düsterer Endzeit und Erlösung.
Die biblischen Propheten scheinen zwei Szenarien anzudeuten: a) Iran als Teil einer Endzeit-Allianz, die sich gegen Gottes Volk aufbäumt (Hesekiel 38). b) Iran als Teil von Gottes Reich, in dem Er „ihr Schicksal am Ende der Tage wieder zum Guten wendet“ (Jeremia 49,39). Durch das aktuelle Regime entsteht der Anschein einer düsteren Endzeit-Allianz. Durch die aktuelle Bekehrungswelle entsteht der Anschein einer geistlichen Gnadenzeit für das iranische Volk. Möge unser Friedefürst, Jesus, das Schicksal der Iraner zum Guten wenden!



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